Wiederherstellungskosmetik

Aufgrund von einigen Todesursachen muss man dem Verstorbenen besondere wiederherstellende Aufmerksamkeit geben.
Eine ästhetische und natürliche Ausstrahlung des Verstorbenen nach der Rekonstruktion ist ein Muss bei einer offenen Aufbahrung, es soll den Angehörigen der Schrecken genommen werden.
Eine Abschiednahme soll immer ein Stück Trauerbewältigung sein.
Die Angehörigen geben dem Bestatter ein möglichst aktuelles Foto des Verstorbenen vor dessen Arbeitsstart.
Der Bestatter kann kleinere Verletzungen beheben, Schnitte etc.
Sollte aber eine ausgiebige Konstruktion nötig sein, ist der Thanatopraktiker am geeignesten.
Er beherrscht im großen Umfang plastische Rekonstruktionen, kann Verwesungsprozesse stoppen.

Wiederausgrabung

Kann nur durch Zustimmung des Ordnungsamtes des Bestattungsortes erfolgen, um eventuelle Nachforschungen zum Tode des Verstorbenen nachträglich zu machen.

Antragsberechtigte

  • Staatsanwalt / Gericht
  • Versorgungsamt
  • Gesetzliche Unfallversicherung
  • Berechtigte Angehörige

Die Kosten trägt der Veranlasser.

Wahlgrab

Für Urnenbeisetzungen / Erdbestattungen möglich, wenn es die zugehörige Friedhofssatzung zulässt.
Wahlgräber sind Sondergrabstellen, meist Familiengrabstätten. (Mehrere Beisetzungen sind möglich)
Das Nutzungsrecht der Grabstätte kann nach Ablauf der Ruhefrist verlängert werden.

Wachsleiche

Bei sehr alten Friedhöfen kann es passieren, dass der Boden überfettet ist, nicht mehr aufnahmebereit ist für zukünftig Verstorbene.
Der Friedhof müsste geschlossen werden oder ein Austausch der Erde stattfinden.
Der Boden wird als Sonderabfall auf einer Deponie entsorgt, nachdem der Boden auf restliche Gebeine hin untersucht worden ist.