Suizid

Als Tabuthema wird auch heute noch der Suizid eines Menschen gesehen.
Die Hinterbliebene schämen sich dafür, geben sich die Schuld, es nicht verhindert zu haben.
Zorn und Aggressionen kommen zum Ausdruck. (Wieso hat er / sie mir das angetan?)

Sterbegeldversicherung

Bestatter oder Versicherungsvertreter / Versicherungsmakler stellen mit dem Interessenten die Anträge aus.
Vorab muss natürlich geklärt worden sein, wie viel Geld zum jetzigen Zeitpunkt für die eigene Bestattung gebraucht wird.
Es ist besser, einen leichten Puffer nach oben mit einzukalkulieren, da Inflation bzw. steigende Materialkosten in Laufe der Zeit zu einer Preissteigerung führen können.
Sind die Anträge für die Versicherung ausgestellt, leitet der Bestatter / Versicherungsagent die Papiere an die Geschäftsstelle der Versicherung zur Bearbeitung.
Es kommt zur Policierung.
Meistens werden die Beiträge per Einzugsermächtigung erteilt, es gibt aber auch die Möglichkeit für Einmalbeitragszahlungen. Diese kann man durchaus durch eine Überweisung tätigen.
Nach dem Tod der versicherten Person gewährt die Versicherung nach Vorlage der Police die Leistungen (Gelder), die entweder dem Bestatter oder Dritten überwiesen werden können, je nachdem, was man bei Abschluss des Vertrages wollte.

Sterbegeld gesetzliche Unfallversicherung

Zuständig ist hier die jeweilige Berufsgenossenschaft, die bei Tod durch einen Arbeitsunfall oder Berufskrankheit eintritt.
Es wird ein Sterbegeld in Höhe von einem Siebtel der zum Zeitpunkt des Todes geltenden Bezugsgröße gezahlt. (Höhe kann von Jahr zu Jahr unterschiedlich sein)
Verstarb der Versicherte außerhalb seines Wohnortes, so werden Überführungen zum Ort der Bestattung übernommen.
Ein eventueller Überschuss kann beim Versicherungsträger (§64 Sozialgesetzbuch VII) verbleiben.
Diese Versicherung ist eine Pflichtversicherung vom Arbeitgeber.

Sterbegeld aus dem Lastenausgleichsgesetzes

Beim Tod eines Unterhaltshilfeempfängers oder Beihilfeempfänger einer Kriegsschadenrente bzw. dessen Ehegatten gibt es ein Sterbegeld von 520 €, wenn Begünstigte, die ihre Ansprüche verrenten ließen, mit dem Abzug einer Prämie einverstanden waren.
Aus diesen geringfügigen Abzügen wurde eine Art Sterbegeldversicherung gebildet.
Beantragen muss man das Sterbegeld beim Ausgleichsamt.

Sterbegeld als Kriegsopferversorgung

Tritt der Tod durch Krieg oder kriegsähnliche Ereignisse eines rentenberechtigten Beschädigten ein, wird nach § 36 BVG ( Bundesversorgungsgesetz ) ein Bestattungsgeld in Höhe von 1498 € gewährt. Ist der Tod nicht die Folge einer solchen Schädigung, so beträgt das Bestattungsgeld 751 €.
Bei einem nicht rentenberechtigten Beschädigten gibt es ein Bestattungsgeld in Höhe von 1498 €.
Es wird gemäß § 53 BVG ein Bestattungsgeld gewährt in Höhe von 1498 €, wenn es bei den versorgungsberechtigten Hinterbliebenen mindestens ein waisenrenten – oder waisenbeihilfeberechtigtes Kind gibt.
Alle übrigen Fälle bekommen 751 €. (Stand : 2007)

Sterbegeld

Existiert seit dem 01.01.2004 nicht mehr.
Eventuell gibt es in individuellen Fällen Zahlungen von Berufsgenossenschaften, z.B. bei Arbeitsunfällen mit tödlichem Ausgang.

Sterbefallanzeige

Nach § 33 PStG sind folgende Personen zur mündlichen Anzeige verpflichtet:

  • Das Familienhaupt
  • Derjenige, in dessen Wohnung die Person verstarb
  • Jede Person, die beim Tod zugegen war oder unterrichtet ist ( Bestatter )

Dem Standesamt wird die Todesbescheinigung (ausgeschrieben durch den Arzt, der den Tod feststellte oder Hausarzt, der die Leichenschau vornahm) vorgelegt.
Bei Sterbefällen in öffentlichen Einrichtungen (Pflegeheimen, Krankenhäusern etc.) müssen diese Institutionen den Sterbefall anzeigen.
Standesämter benötigen zur Beurkundung eines Sterbefalles noch folgende Papiere:
Familienbuch (bei Verheirateten)
Geburtsurkunde (bei Ledigen)
Sterbeurkunde des Partners (bei Witwen / Witwer)
Personalausweis des Verstorbenen
Scheidungsurteil, wenn geschieden
Fremdsprachige Papiere sind im Original und in der Übersetzung vorzulegen.

Standkreuz

Es wird meist bei religiösen Trauerfeiern verwendet, es ist ein ca. 1,80 m hohes Kreuz mit Christuskörper.

Silmutanfriedhof

Friedhof, auf welchen die unterschiedlichen Konfessionen stark abgegrenzt werden.