Krematorium

Ein Krematorium ist ein Gebäude mit allen Anlagen für eine Einäscherung bzw. steht auch für eine Abschiednahme ein würdiger Raum zur Verfügung.
moderne Feuerbestattungen seit dem späten 19. Jahrhundert.
Errichtet und betrieben werden darf ein Krematorium von Gemeinden, Gemeindeverbänden und Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie auch Privatpersonen.
Die Körperschaft, die die Genehmigung erhalten hat, kann mit Zustimmung der Bezirksregierung widerruflich die Genehmigung zum Bau und zum Betrieb eines Krematoriums einem rechtmäßigen Feuerbestattungsverein übertragen.
In den Bundesländern, die das Feuerbestattungsgesetz von 1934 außer Kraft gesetzt haben, können andere Regeln greifen.

Krematorien

Sind moderne Feuerbestattungen seit dem späten 19. Jahrhundert.

Kremationsdokumente

die der Bestatter im Krematorium abgeben muss:

  • Sterbenachweis vom Standesamt, welches den Tod beurkundet hat (Unbedenklichkeitsbescheinigung der Ordnungsbehörde des Sterbeortes)
  • Bei natürlichem Tod die amtsärztliche Bescheinigung (2. Leichennachschau vom Amtsarzt)
  • Bei unnatürlichen Tod die staatsanwaltschaftliche Bestattungserlaubnis
  • Willenserklärung zur Feuerbestattung (beim Bestatter auszufüllen)
  • Urnenaufnahmeschein vom zukünftigen Friedhof

Kosmetik bei Verstorbenen

Natürlich werden mehr Frauen als Männer kosmetisch zurechtgemacht.
Das Motto ist aber auch hier, weniger ist mehr.
Eine Natürlichkeit ist besser als jede Farbnuance, die schlecht zum Verstorbenen passt.
Hier hilft wieder ein Foto der Verstorbenen, die man dem Bestatter gibt.
Der Bestatter reinigt zuerst die Haut, desinfiziert sie. Danach kommt Feuchtigkeitscreme auf die Haut.
Zum Schluss die dekorative Kosmetik, Puder, Make up, Lidschatten, Lippenstift, Rouge, Nagellack.
Es ist zu beachten, dass handelsübliche Kosmetika manchmal zu keinem guten Ergebnis führen, dafür gibt es spezielle Produkte.

Konfuzianismus

Konfuzianismus ist eine Weltanschauung, eine Philosophie und auch eine Religion, wobei die Lehren des „Konfuzius“ im Mittelpunkt stehen.
Es handelt sich hier um einen Verhaltenskodex mit vielen Zeremonien u. a. auch dem sogenannten Ahnenkult, welcher auch bis heute noch im Privatleben der Chinesen in Taiwan, aber auch wieder vermehrt in der Volksrepublik, eine wichtige Rolle spielt.
Anlässlich des Geburtstages des Konfuzius werden am 28. September die traditionellen rituellen Tänze im Konfuzius-Tempel von Qufu aufgeführt.
Der Konfuzianismus gehört neben dem Buddhismus und Daoismus/Taoismus zu den „Drei Lehren“.

Kommunaler Friedhof

Hier können Verstorbene beigesetzt werden, die keiner Religion angehören, aber auch diejenigen, die christlich beerdigt werden wollen.
Muslimische Einwohner finden auch hier ihre „letzte Ruhe“.

Kolumbarium

Sind Urnenmauern oder Urnenwände auf Friedhöfen, in diesen Nischen können auch mehrere Urnen gleichzeitig beigesetzt werden.
Schriftplatten verschließen die Nischen.

Klinischer Tod

Minimales Leben ist noch vorhanden, entsprechende Widerbelebungsmaßnahmen könnten noch wirken.
Diese unsicheren Todesanzeichen können sein:

  • Atemstillstand
  • Kreislaufstillstand
  • Bewusstlosigkeit
  • Fehlende Pupillenfunktion
  • Leichenkälte
  • Fehlende Reflexe
  • Leichenblässe

Kirchlicher Friedhof

Es erfolgte ausschließlich die Bestattung von Verstorbenen, die einer Religion/Konfession angehören.
In der heutigen Zeit wird dies nicht mehr so streng gesehen.

Kirchliche Bestattung

Die katholischen Beisetzungen sind vorgeschrieben im Rituale Romanum.
Es erfolgt die Aussegnung am Sterbeort (Weihwassenbesprengung), die Überführung in die Kirche (Aufbahrung) mit der anschließenden Totenmesse.
Unter Singen der Antiphon In paradisum wird der Verstorbene zur Grabstelle begleitet, das Grab wird gesegnet.
Nach dem Versenken des Sarges erfolgt der dreifache Erdwurf und das Benedictus.
Der Verstorbene steht bei der katholischen Beisetzung im Mittelpunkt.