Dreißigster

Das ist die Seelenmesse, die am 30. Tag nach dem Tod gelesen wird.

Dokumente für die Leichenbeförderung im Ausland

Man benötigt folgende Papiere

  • Internationaler Leichenpass
  • Sterberegisterauszug oder internationale Sterbeurkunde oder Bescheinigung über den Eintrag ins Sterberegister nach § 39 PStG
  • Freigabe der Staatsanwaltschaft (bei einem nichtnatürlicher Tod)
  • Bescheinigung des Amtsarztes, dass aus gesundheitlicher Sicht keine Bedenken bestehen
  • Bestätigung des Bestatters, dass nach geltenden Bestimmungen korrekt eingesargt wurde mit den dafür zugelassenen Transportmitteln (Metallsarg)
  • Genehmigung der konsularischen Vertretung des Empfängerlandes (Legalisierung)
  • Bei Lufttransport per Flugzeug benötigt man die Empfängerdaten im Zielland
  • Einhaltung bestimmter Einbalsamierungen durch das Zielland

Dissoziierte Bestattung

Körperteilbestattung von einer Person, aber an verschiedenen Orten.
Beispiel: Dem Französischen General Moreau wurden die amputierten Beine bei Dresden unter seinem Denkmal beigesetzt, sein Leichnam in St. Petersburg.

Die gesetzliche Erbfolge

Schematische Darstellung

1. Ordnung: Erblasser -> Ehepartner -> Kinder -> Enkel -> Urenkel
2. Ordnung: Eltern -> Geschwister -> Neffen und Nichten
3. Ordnung: Großeltern -> Onkel und Tanten -> Cousins und Cousinen
Durch Testament oder Erbvertrag kann der Erblasser von dieser oben genannten Erbfolge abweichen.
Bitte wenden Sie sich mit konkreten Fragen an einen Anwalt für Erbrecht.

Danksagungen

Zeitungsanzeigen, gedruckte Karten oder Briefe, wo sich Hinterbliebene nach der Beisetzung bei allen bedanken können. In manchen Regionen ist es üblich nach 4 Wochen die Danksagungen zu verschicken, andere Gebiete halten sich nicht an diese Zeitvorgabe.
Bestatter bieten meist all diese Dinge selbst an.