Agonie

Anderes Wort für Sterbestunde.

Adamsschädel

Der Kopf ist nicht nur Symbol des Todes, sondern auch ein Hinweis auf die Sünde, die zum Tod führt.
Adam = erster sündiger Mensch.
Am Fuße eines Kruzifixes ist meist ein Totenkopf über gekreuzte Gebeine, er nimmt Bezug auf die
Kreuzigungsstätte Jesu in Golgatha.

Adam und Eva

Mit deren Sündenfall kam der Tod in die Welt. Die selbstverschuldete Bestimmung des Menschen
zum Tod wird über die Erbsünde weitergegeben. Nur Christus, der selbst ohne Sünde war, kann den
Mensch vom Tod erlösen.
Die lässlichen Sünden kann die Kirche vergeben, die Todsünden nicht. Der Mensch muss dann Angst
vor der ewigen Höllenstrafe haben, aber bis zum letzten Atemzug kann er sich bekehren, weshalb der
Sterbestunde eine große Bedeutung zukommt.

Acht

Im Mittelalter konnte man über Mörder die Acht verhängen, das bedeutete, dass der Geächtete von
jedermann getötet werden konnte.

Achatius

Sterbepatron, der in Todesängsten gerufen wird
„…bitte für uns, wenn die erste Stunde des Todes herannaht, und die Seele bei der Erinnerung an die
vielen Sünden in Ängsten ist, vor dem göttlichen Richter zu erscheinen, damit wir in diesem letzten
und wichtigsten Kampfe wie du glücklich bestehen.“

Ableuchten

In Niederösterreich gebrauchte Sterbekerzen

Abdichten von Särgen

Gegen das Austreten von Flüssigkeiten aus einer verstorbenen Person muss ein Sarg bei einer Erdbestattung gut abgedichtet sein, damit das Erdreich geschützt bleibt.
Zur Abdichtung von Särgen benutzt man vergängliches Material, z.B, Ölpapier, Bitukrepp, verrottbare Folien oder sonstige Sargfüllstoffe.
Der gesamte Boden muss etwa 15 cm hoch ausgeschlagen sein.
Wird der Boden zu hoch ausgeschlagen kommt es zur sogenannten Wachsleichenbildung.
Eine Sargmatratze, die ca. 10 cm hoch ist, wird zusätzlich hineingelegt.