Umbettung

Nach erfolgter Erdbestattung / Urnenbeisetzung geht die Pflicht zur Überwachung der Totenruhe in die Hände des Friedhofsträgers über.
Soll eine Umbettung (Aushebung einer bestattenden Person zum Zwecke der Wiederbeisetzung in einer anderen Grabstelle) gemacht werden, muss ein Antrag beim Friedhofsträger von den Hinterbliebenen gestellt werden.
Beachten Sie bitte, dass aus manchen Grabstellen keine Ausbettung machbar ist,  z. B, aus Urnengemeinschaftsgräbern.
Die zugehörigen Friedhofssatzungen des Friedhofes sind zu beachten.

Antragsberechtigte für Umbettungen sind

  • Berechtigte Angehörige
  • Grabnutzungsberechtigte
  • Friedhofsträger (wenn, z. B, die Grabstelle wegen Umstrukturierung des Friedhofes verlegt werden müssen )
  • Bei Kriegsgräbern die öffentliche Hand

Dokumente, die für eine Umbettung benötigt werden

  • Schriftlicher Antrag mit Begründung
  • Zustimmung des Nutzungsberechtigten
  • Grabkaufbestätigung des neuen Friedhofes zur Wiederbeisetzung
  • Amtsärztliche Genehmigung, wenn die Umbettung innerhalb der gesetzlichen Ruhefrist ist
  • Sterbeurkunde

Für eine Umbettung nach der Ruhefrist ist der Friedhofsträger allein verantwortlich.

Folgende Vorschriften für eine Sargumbettung sind einzuhalten:

  • Ausgrabung geschieht in der kälteren Jahreszeit (Oktober – März)
  • Ausgrabungen nur außerhalb der Öffnungszeiten des Friedhofes
  • Absperrungen des Friedhofsteiles ( sensationslustige Zuschauer )
  • Verwendung eines neuen Sarges
  • Sofortige Beisetzung am neuen Beisetzungsort
  • Desinfektion von allen Ausgrabungshilfsmitteln, Kleidung sowie des Bestatterfahrzeuges
KONTAKT

Sie haben Fragen oder Anmerkungen? Schreiben Sie uns. Am besten sofort.

0
Call Now Button