Totenkult im Altertum

Ägypten
Künstlerische Schreine, viele Grabbeigaben dokumentieren bei Ausgrabungen im Niltal / Pyramiden von unglaublicher Verehrung der Toten.
Parsen (Nachfahren der Perser)
Ungefähr 100.000 dieser Nachfahren gibt es heute noch (Gebiet um Bombay). Es galt als Verunreinigung, wenn man in Kontakt mit Verstorbenen kam, die nur durch umfangreiche Waschungen aufzuheben war. Bestattungsplatz war die Dakhmah (Leichenturm) weit außerhalb der Stadt. Die Toten wurden auf diesem hohen zylindrischen Turm unbekleidet auf dem Dach niedergelegt, den Geiern und anderen Aasfressern vorgelegt. Nach vollständiger Skelettierung wurden die Gebeine im Untergeschoss des Turmes verwahrt.
(Ähnliche Gebräuche findet man bei den Indianern in Nordamerika)
Alten Germanen
Die Germanen bestatteten ihre Toten sippenweise unter Grabhügeln. In der Altsteinzeit dokumentieren Höhlenmalereien von den ersten Feuerbestattungen. Den Toten gab man Kleidung, Schmuck und andere Totenbeigaben mit auf den offenen Scheiterhaufen. Die Asche wurde in einer Urne beigesetzt. Alternativ wurden Verstorbene in Schreine gebettet, die den Särgen von heute wohl ähnlich waren.

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