Oberflächenbehandlung des Sarges

Naturholzartige Anstriche

  • Meist Särge aus Kiefer, die durch eine Oberflächenbehandlung höherwertigen Hölzern angeglichen werden
  • Es sind Farbanstriche, die der Struktur von Edelhölzern nachempfunden werden können

(Maserung dieser Hölzer wird genau imitiert)

Ritzungen von Nadelholzsärgen

  • Die Särge werden mit mehreren Farbschichten gestrichen und am Ende durch Ritzen Struktur und Porung der Eichenmaserung herausgearbeitet

(Eiche geritzt) diese Variante ist sehr arbeitsintensiv

Beizen und Bleichen

  • Bei Massivholz kann durch Wachsen, Räuchern oder Wässern die Oberfläche verändert werden (es entsteht ein neuer Farbton)
  • Durch Kalken können die Holzporen hell oder dunkel gefärbt werden.

(Aufhellung auch durch Wasserstoffperoxid möglich, ökologisch aber bedenklich)

Lackieren und Lasieren

  • Beim Lackieren spritzt man eine Holzschutzschicht auf, meist entsteht ein matter Glanz mit diesen Klarlacken (bei hochglänzenden Särgen wird von Hand poliert)
  • Lasuren ziehen tief in Holz ein, wird dünn aufgetragen, damit man Maserungen noch erkennt
  • PVC oder PVC- haltige und Formaldehyd abspaltende Lacke dürfen nicht verwendet werden
  • Vor dem letzten Lackiervorgang wird eine 3,5 cm * 3,5 cm große Plakette angebracht, die die Oberflächenbehandlung kennzeichnet

Verzierung von Särgen

  • Schnitzmotive jeglicher Art (z.B, Palmenblätter, Ranken, Kreuze) meist auf dem Deckelseitenteil befindlich
  • Auf dem Deckel können Kreuze aus Holz / Metall aufgeklebt oder geschraubt werden
  • Es gibt Perl-, Zopf- und Schnitzstäbe, Stab- und Hohlkehlung sowie aufgesetzte Leisten, die aufgebracht werden
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