Jainismus

Der Jainismus, auch Jaina-Religion genannt, gehört zu den ältesten heute auf der Erde existierenden Religionen und zählt neben Buddhismus und Hinduismus zu der dritten Hochreligion in Indien mit ca. 4,2 Mio. Anhängern.
Die Anhänger selbst nennt man „Jainas“.
Historisch sind nur die letzten beiden Kirchengründer Parshva und Mahavira erfasst, wobei die Worte des Mahaviras eine große Rolle spielen.
Das wichtigste Gebot für die Jainas ist die „Ahimsa“, das Nichtverletzen aller Lebewesen, d. h. u. a. auch Tieren gegenüber den gleichen Respekt wie Menschen entgegenzubringen, sie weder zu bedrohen, zu schlagen und zu töten. Die Jainas sind deshalb Vegetarier.
Die Jaina-Mönche befolgen strikt das Ahimsa-Gebot, z. B. haben sie kleine Besen bei sich, um den Weg freizufegen, tragen Tücher vor dem Mund, gehen nicht bei Dunkelheit aus und Essen nur am Tag.
Wie beim Buddhismus und Hinduismus wird die Jaina-Religion stark vom Glauben an Karma und Reinkarnation geprägt.

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