Furca

Aus der Furca entwickelte sich die Kreuzigung. Zuvorderst war sie als Züchtigungsmittel gedacht. Der Unglückliche wurde mit dem Hals in ein gabelförmiges Holz gespannt, die Arme vorn wurden an die Gabelenden gebunden, eventuell ein weiteres Holz wurde quer über die Brust gelegt, s0 dass sich der Hals nun innerhalb eines Dreieckes befand. Nun wurde der Furcifer „Gabelträger“ herumgeführt und während dessen ausgepeitscht.
Um eine Todesstrafe mittels der Furca zu vollziehen, musste der Verurteilte die Furca zur Richtstätte schleppen. Vor Ort wurde dann die Furca mit einem Pfahl verbunden und die Kreuzigung des Verurteilten vorgenommen.
Die Furca wurde später durch den patibulum (Querbalken) ersetzt. Der Querbalken war am oberen Drittel des Pfahls angebracht, ähnlich einer Segelstange am Mast. Am Querbalken band oder nagelte man die Arme fest und die Füße wurden am Pfahl fixiert.

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