In der Todesstunde öffnete man das Fenster, um die Seele hinauszulassen.
Später wurde das Öffnen der Fenster in die Sterbestunde vorverlegt, um dem Sterbenden durch bessere Luftzufuhr das Sterben zu vereinfachen.
Heute öffnet man das Fenster nur, wenn bereits Gase aus dem Leichnam ausgetreten sind, um Geruchsbelästigungen zu vermeiden.