Einäscherungsofensysteme

Es gibt verschiedene Öfen, die mit Gas beheizt werden. (Es gibt Ausnahmen, die mit Strom betrieben werden)
Etagen- und Flachbettofen haben separate Brenner für jede Brennkammer, d.h. pro Einäscherungsofen sind max. 3 Brenner vorhanden.

Etagenofen

Besteht aus 3 Zonen: Hauptkammer, Ausbrennkammer und Nachbrennkammer. Zwischen den Kammern gibt es eine gegenseitige Verriegelung der Drehplatten, damit nie ein versehentliches Mischen nachfolgender Asche zu verzeichnen ist.
In der Hauptkammer sind 4 Sargtragsteine, die den eingefahrenden Sarg tragen. Während der Verbrennung fallen die Aschereste auf eine Drehplatte, danach wird die Drehplatte gewendet.
Es geht nunmehr in die Ausbrennkammer. Eine weitere Ausbrennung folgt, zeitgleich wird oben ein neuer Sarg in die Hauptkammer eingefahren.
Die weiter reduzierte Asche gelangt nunmehr durch drehen des Ascherostes in den Aschekasten.
Auskühlung der Asche.
In der separaten Nachbrennkammer werden die Abgase aus der Haupt – und Ausbrennkammer nachverbrannt. (ca. 850°)
Diese Öfen sind für einen Mehrschichtbetrieb ausgelegt, die Einäscherungsdauer eines Verstorbenen mit Sarg dauert ungefähr 75 Minuten.
Dieser Ofen braucht viel Platz.

Flachbettofen

Weniger Platz braucht dieser Ofen, der aber nicht im Mehrschichtbetrieb genutzt werden kann.
Drei Brennkammern hat der Ofen, manche Hersteller verzichten aber auf die Ausbrennkammer, somit kann immer nur eine Einäscherung vonstatten gehen, hier erhöhen sich die Einäscherungszeiten. Mehrschichtige Betriebe gibt es hier nicht.
Die Asche im Hauptbrennraum wird manuell auf eine andere Ebene geschoben.

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