Die Bestattungsfrist ist der zeitliche Rahmen zwischen eintretenden Tod und der abgeschlossenen Beisetzung des Verstorbenen.
In dieser Zeit führt der Arzt die Leichenschau durch (um Scheintote zu verhindern) und füllt die entsprechenden Papiere dafür aus.
In den einzelnen Bundesländern kann es zu optischen Unterschieden dieser Papiere kommen, inhaltlich ist alles gleich.
Die Bestattungsfrist liegt z. B. in Sachsen für Urnenbeisetzungen ein halbes Jahr und für Erdbestattungen ca. 7 Werktage. Eine Frist kann durch Erlaubnis des Gesundheitsamtes verlängert werden, aber nur unter der Voraussetzung, dass keine ansteckende Infektionskrankheit beim Verstorbenen vorlag.