Bepflanzung von Friedhöfen

Bis in das 18. Jahrhundert waren mehr Gras und Nutzpflanzen auf dem Friedhof anzutreffen, der Ertrag dieser Pflanzen stand dem Pfarrer, Mesner oder Totengräber zu.
Der Grund wurde entweder durch eine Hecke oder eine Mauer begrenzt, um Tiere mitunter fern zu halten.
1784 erarbeitete der Mediziner Johann Friedrich Gmelin einen Plan aus für die Bepflanzung eines Friedhofes aus hygienischen Gründen.
Beispielsweise wurden dem Ort zugewandte Seite des Friedhofes hohe Bäume gepflanzt, die dem Boden Feuchtigkeit entziehen sollten und durch dessen Windbewegungen sollten die Baumkronen „die schlechte Luft“ ableiten.
Ende des 19. Jahrhunderts wurden diese Fehler korrigiert, jetzt sollte die Verschönerung des Friedhofes im Vordergrund stehen, auch um nach Schließung eines Friedhofes eine Parkähnliche Fläche zu haben.
In der heutigen Zeit kann je nach Friedhofordnung des Friedhofes fast alles an einer Grabstätte (Familiengrab) individuell verziert werden, sei es eine Umfriedung von Buchs oder Pflanzung von kleineren Büschen und Bäumen.

KONTAKT

Sie haben Fragen oder Anmerkungen? Schreiben Sie uns. Am besten sofort.

0
Call Now Button