Beinhaus

Hier wurden die verbliebenen Gebeine das 2. Mal bestattet, um eine Neubelegung des Grabes durchführen zu können. Die Ruhefristen einer solchen Grabstelle waren früher viel kürzer als heute.
Im Beinhaus wurden meist Oberschenkelknochen und Schädel aufbewahrt, meist kunstvoll geschichtet. Mancherorts wurden die Schädel mit Namen und Lebensdaten gekennzeichnet, auch mit Blumenmotiven bemalt.
In Kärnten gibt es besonders charakteristisch die Rundkarner, auch in der Steiermark sowie der Oberpfalz.
In Tirol sowie in der Schweiz waren die Beinhäuser doppelgeschossig mit rechteckigem Grund.

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