Kondolieren war zunächst in Städten eine Sitte, um Ersatz für den Wegfall von Verpflichtungen gegenüber den Nachbarn zu haben.
Die Nachbarn nahmen nicht selbst die Beileidsbekundungen in Empfang, sondern ein dazu bestimmter Mann (Leichenvater) nahm sie entgegen.
Seit dem 18. Jahrhundert drückte man in Form von Trauerbriefen das Beileid aus.
Heute gibt es natürlich die Trauerkarten in jeglicher Form, persönlich wird meist am Grab nach der Beisetzung kondoliert.